Artikel- / partnerorientierte Stammdaten 
Einsatzmöglichkeiten
Das Szenario beschreibt die Verbindung zwischen den artikelorientierten und den partnerorientierten Stammdaten.
Die folgenden R/3-Komponenten kommen dabei zum Einsatz:
R/3-Komponente |
Funktionen |
Stammdaten |
Sortimentsbausteine erstellen und Betrieben/Kunden zuordnen Verkaufspreise kalkulieren Aktionen planen und durchführen Produktkataloge erstellen |
Einkauf |
Pflege von Orderbüchern und Quotierungen Konditionen, Nachträgliche Abrechnung |
Versand |
Routenfahrpläne erstellen |
Verkauf |
Vertriebsunterstützung Rahmenverträge mit Kunden abschließen Konditionen, Nachträgliche Abrechnung |
Ablauf
Sortiment
Neben der empfohlenen Pflege der Sortimente im Rahmen der Artikelpflege haben Sie die Möglichkeit, manuell Sortimentsbausteine anzulegen und Betrieben/Kunden zuzuordnen. Hiermit definieren Sie z.B. für eine Filiale die Artikel, die diese verkaufen kann.
Rahmenvertrag
Sowohl mit Lieferanten als auch mit Kunden können Sie Rahmenverträge abschließen. Hierin vereinbaren Sie mit Ihrem Partner den Bezug bzw. die Abgabe von Artikeln in festen Mengen oder Werten für einen bestimmten Zeitraum.
Nachträgliche Abrechnung
Sie können mit Ihren Lieferanten bzw. Kunden nachträglich abzurechnende Konditionen vereinbaren. Diese werden, im Gegensatz zu den sofort fälligen Konditionen der Lieferantenrechnung bzw. Kundenfaktura, erst am Ende einer Abrechnungsperiode fällig.
Routenfahrplan
Wenn Sie Ihre Filialen oder Kunden rhythmisch beliefern wollen, können Sie die gewünschten Lieferzeitpunkte in einem Routenfahrplan festlegen.
Bezugsquelle
Kondition
Im Rahmen der Konditionspflege legen Sie den Wert fest, der für eine Konditionsart (z.B. Preis, Rabatt) für einen bestimmten Zeitraum bezogen auf eine Konditionsebene (z.B. Artikel, Warengruppe, Lieferantenteilsortiment) gelten soll.
Handelskalkulation
Mit der Verkaufspreiskalkulation können Sie die Verkaufspreise für Filialen bzw. Abgabepreise für Verteilzentren artikelbezogen kalkulieren. Bei Änderungen der Einkaufspreise haben Sie die Möglichkeit, die Verkaufspreise der betroffenen Artikel automatisch neu kalkulieren zu lassen.
Produktkatalog
Im Produktkatalog definieren Sie die Artikel, die in Verbindung mit Multimediaobjekten (z.B. Fotos, Videos) in gedruckten Katalogen, auf Internetseiten usw. dem Kunden präsentiert werden.
Handelsaktion
Zur Verkaufsförderung für Ihre Filialen definieren Sie Aktionen, in denen Sie Artikel zusammenstellen, die für den Aktionszeitraum u.U. mit besonderen Einkaufs- bzw. Verkaufskonditionen versehen sein können. Sie können für die Aktion gezielt neue Artikel in Ihr Sortiment aufnehmen.
Saison
Die Abschriftenplanung ermöglicht Ihnen, vor Beginn der Saison Termine für geplante Abschriften festzulegen und regelmäßig den geplanten dem Ist-Umsatz gegenüberzustellen, um den Erfolg Ihrer Abschriftenstrategie zu überprüfen.
Verkaufshilfsmittel
Sie können einem Artikel Verkaufshilfsmittel zuordnen und so dessen wirkungsvolle Präsentation im Verkauf unterstützen. Beispiele für Verkaufshilfsmittel sind Pflege- und Sicherungsetiketten, Anhänger, Bügel oder Dienstleistungen wie z.B. das Aufbügeln von Textilien. Verkaufspreisetiketten gehören in SAP Retail zu den Verkaufshilfsmitteln.
Vertriebsunterstützung
Mit der Vertriebsunterstützung erstellen und verwalten Sie Informationen über Kunden, Wettbewerber und deren Produkte zur Kundenbetreuung und Akquisition.
Verkaufsförderung
Wenn Sie strategische bzw. operative Marketingaktionen für Ihre Kunden erstellen wollen, dann nutzen Sie Verkaufsaktionen. Auf der Ebene von Verkaufsaktionen definieren Sie kunden- oder materialspezifische Abschläge in Form von Konditionen. Mehrere Verkaufsaktionen können zu einer Promotion zusammengefaßt werden (z.B. produktgruppenorientiert). Promotion und Verkaufsaktionen sind dann in der Ergebnisrechnung auswertbar.
Regaloptimierung
Mit diesem Prozeß stellt das System Daten für ein externes Regaloptimierungsprogramm zur Verfügung und übernimmt die Ergebnisse, sofern gewünscht.