Auftragswertfortschreibung von Aufträgen zum Projekt
festlegen
In diesem Arbeitsschritt legen Sie fest, wie
das System die Plankosten von Aufträgen, die einem Projekt zugeordnet sind,
fortschreibt.
Aufträge können dipositiv und/oder additiv
fortgeschrieben werden.
Die Plankosten des
Auftrags erhöhen den Verfügtwert des zugehörigen PSP-Elements.
Die Plankosten des
Auftrages erhöhen die Plankosten des zugehörigen PSP-Elements.
Grundsätzlich gilt:
- Aufträge zum Projekt mit dem Status
Freigegeben sind immer dispositiv.
- Aufträge zum Projekt mit dem Status
Technisch abgeschlossen, Abgeschlossen und Löschvormerkung sind immer
nicht dispositiv.
Für eine Kombination von
legen Sie über
Kennzeichen fest, wie die Plankosten des Auftrags in die Werte des zugehörigen
PSP-Elements einfließen und ob sie Verfügungen gegen das Budget des
zugehörigen PSP-Elements darstellen.
Folgende Trägerkennzeichen werden
unterschieden:
- Kennzeichen 'additiv' gesetzt
Die Plankosten des
Auftrags erhöhten die Plankosten des PSP-Elements. Die Summe wird im
Informationssystem als Projektplan ausgewiesen.
- Kennzeichen 'additiv' nicht
gesetzt
Die Plankosten des
Auftrags werden nicht auf die Plankosten des PSP-Elements
addiert.
- Kennzeichen 'Verfügung im Plan'
gesetzt
Die Plankosten des
Auftrags erhöhen den Verfügtwert des PSP-Elements bereits wenn der Auftrag den
Status 'Eröffnet' hat.
- Kennzeichen 'Verfügung im Plan' nicht
gesetzt
Die Plankosten des
Auftrags erhöhen den Verfügtwert des PSP-Elements erst, wenn der Auftrag den
Status 'Freigegeben' hat.
Ausnahme:
Plankosten von Netzplänen, die zur Vorplanung
dienen, erhöhen nicht den Verfügtwert des PSP-Elements. Ob ein Netzplan zur
Vorplanung dient, legen Sie über die Netzplanart fest.
Weitere Informationen zur Netzplanart
SAP-Voreinstellungen
- Alle Netzpläne der Auftragsart 20 sind
additiv
- Alle Aufträge im Status 'Eröffnet' haben das
Kennzeichen 'Verfügung im Plan' gesetzt
Weitere
Hinweise
- Bei der Projektverdichtung werden lediglich
die Plankosten additiver Aufträge berücksichtigt.
- Ändern Sie das Trägerkennzeichen nachträglich,
so müssen Sie auch die
Projektinfodatenbank neu aufbauen (Transaktion CJEN), wenn
bereits Plandaten existieren. Der Neuaufbau der Projektinfodatenbank ist
notwendig, damit es keine Datenschiefstände gibt.