Arbeitszeitereignisartgruppen festlegen

In diesem Arbeitsschritt legen Sie fest, welche Buchungsarten für die jeweiligen Mitarbeiter zulässig sind.

Beispiel

Eine Mitarbeitergruppe soll alle Möglichkeiten des Zeiterfassungssystems nutzen können, also beispielsweise auch Dienstgänge am Zeiterfassungsterminal selbst eingeben können, während Sie bei einer anderen Mitarbeitergruppe nur eine reine Kommen- und Gehenzeiterfassung realisieren wollen.

Eine andere Mitarbeitergruppe soll zusätzlich noch die Möglichkeit haben, Auftragsbeginn und -ende zu melden.

Standardeinstellungen

In der SAP-Standardauslieferung enthält die entsprechende Tabelle nur ein einziges Gruppierungskennzeichen mit allen bislang bekannten Zeitereignisarten.

Hinweis

Diese Einstellungen können sowohl im Abschnitt Personenzeitereignisse als auch im Abschnitt Betriebsdatenerfassung vorgenommen werden.

Empfehlung

Falls Sie keine Unterscheidungsmöglichkeiten benötigen, sollten Sie die Standardeinstellungen unverändert lassen. Damit wird vor allem sichergestellt, daß beim Hinzukommen neuer Anforderungen keine Erweiterung vorgenommen werden muß.

Aktivitäten

1. Klären Sie, welche Zeitereignisarten verschiedene Mitarbeitergruppen am Subsystem eingeben dürfen.
2. Legen Sie für jede unterschiedliche Mitarbeitergruppe eine eigene Personalzeitereignisartgruppe an, und ordnen Sie die jeweils erlaubten Zeitereignisarten zu.

Weitere Hinweise

Die eben beschriebene Funktionalität wird oft vom jeweils vorgelagerten Zeiterfassungs- oder BDE-System abgebildet. In diesem Fall kann auf eine weitere Unterscheidung im Zeitwirtschaftssystem verzichtet werden.