Einsatzplaner 

Technischer Name: SAP_HR_PT_SHIFT-PLANNER

Aufgaben

Die Rolle Einsatzplaner wird von Mitarbeitern der Fachabteilungen eines Unternehmens übernommen, z.B. von Meistern und Abteilungsleitern, oder im Krankenhausbereich von der Stationsleitung und Ärzten.

Der Einsatzplaner plant die Arbeitszeiten, Einsätze oder Fehlzeiten der ihm zugeordneten Mitarbeiter. Hierbei berücksichtigt er die Qualifikationen der Mitarbeiter, Arbeitszeitwünsche, Gesetze, Richtlinien und Kostenaspekte.

Er sorgt dafür, daß für die anfallenden Aufgaben genügend qualifizierte Mitarbeiter bereitstehen. Im Bedarfsfall erfaßt er aktuelle Änderungen des Plans und stellt Mitarbeiter für andere Abteilungen zur Verfügung.

Aktivitäten in der Personalzeitwirtschaft

Die Rolle umfaßt u.a. die folgenden Aktivitäten in der Personalzeitwirtschaft:

 

Integration

Der Einsatzplaner ist üblicherweise nicht Mitarbeiter einer zentralen Personalabteilung. Sie verwenden diese Rolle, wenn Sie in Ihrem Unternehmen ein dezentrales Zeitmanagement durchführen. Beim dezentralen Zeitmanagement werden wesentliche Aufgaben aufgrund der fachlichen und räumlichen Nähe direkt vor Ort in die Fachabteilungen delegiert.

Dort trägt zunächst der Zeitverantwortliche die Verantwortung für die Planung und Verwaltung der Personalzeiten. Er wiederum delegiert bestimmte Aufgaben des Zeitmanagements an Mitarbeiter seiner Abteilung. Hierfür stehen die Rollen Zeitbeauftragter und Einsatzplaner zur Verfügung.

Die Rollen Zeitverantwortlicher, Zeitbeauftragter und Einsatzplaner können in Personalunion ausgeführt werden. Weitere Personen, die an der Durchführung des dezentralen Zeitmanagements beteiligt sind, sind die Mitarbeiter. Diese können selbst ihre Arbeits- und Abwesenheitszeiten erfassen. Hierzu stehen Employee Self-Service Anwendungen wie das SAP-Arbeitszeitblatt oder auch Schnittstellen zu Zeiterfassungssubsystemen zur Verfügung.

In der zentralen Personalabteilung ergänzt bei Bedarf der Sachbearbeiter Abrechnung die erfaßten Daten, um u.a. die Abrechnung durchzuführen. Hierbei handelt es sich um sensible bezahlungsrelevante bzw. administrative Daten wie die Angaben zur Lohnfortzahlung.