Zeitsalden
durch Abwesenheiten abbauen
In diesem Arbeitsschritt legen Sie fest, wie
aufgebaute Zeitguthaben durchAbwesenheiten reduziert werden.
Beispiel
Ihr Mitarbeiter hat einen Gleitzeitsaldo von 5
Stunden aufgebaut. Am aktuellen Tag wurden für ihn 3 Stunden der
Abwesenheitsart "Gleitzeitausgleich" erfaßt. Der Gleitzeitsaldo soll
entsprechend um 3 Stunden verringert werden.
Voraussetzungen
- Sie müssen die
Zeitarten , die reduziert werden sollen, angelegt
haben.
Standardeinstellungen
In der SAP-Standardauslierung findet die
Reduktion nur für die Zeitguthaben "Gleitzeitsaldo" und "Mehrarbeitsausgleich"
statt.
- Die Abwesenheitsart 0900
(Gleitzeitausgleich) reduziert die Zeitart 0005(Gleitzeitsaldo) und 0007
(Gleitzeitsaldoausgleich).
- Die Abwesenheitsart 0910
(Mehrarbeitsausgleich) reduziert die Zeitart 0410 (Freizeit aus Mehrarbeit)
und die Zeitart 0407 (Mehrzeit-Ausgleich).
Die Zeitarten 0007 und 0407 dienen der
Protokollierung des Abbaus des Zeitguthabens durch die erfaßte
Abwesenheit.
Aktivitäten
1. Überlegen
Sie, ob Sie weitere Zeitsalden durch Abwesenheiten abbauen
wollen.
2. Klären Sie,
durch welche Abwesenheitsart die Salden abgebaut werden sollen.
3. Kopieren Sie
die Personalrechenregel TP20 auf ZP20.
4. Hinterlegen
Sie in der Personalrechenregel ZP20 Ihre Regelungen. Richten Sie sich dabei
nach den schon vorhandenen Einträgen.
5. Ändern Sie
im Schema den Aufruf der Personalrechenregel TP20 in ZP20
Weitere
Hinweise
Die Regel zur Verrechnung der
Abwesenheitszeiten mit Zeitsalden wird im Schema durch die Funktion RTIPA
aufgerufen.