Auswertungsart
für An-/Abwesenheiten definieren
In diesem Arbeitsschritt definieren Sie ein
freies Kennzeichen für Anwesenheiten. Dieses ermöglicht Ihnen, Infotypsätze
des Infotyps Anwesenheiten (2007) speziell zu bewerten.
Hierdurch vermeiden Sie z.B.
- für eine Reihe von betriebswirtschaftlichen
Anforderungen jeweils eigene Anwesenheitsarten anlegen zu müssen
- häufig vorkommende Zulagen jeweils mit
Entgeltbelegen oder abweichender Bezahlung erfassen zu müssen
Beispiel
1. Sie erfassen
Anwesenheiten nur mit Stunden, nicht mit Uhrzeiten. Sie möchten in Ihrem
Schema keine tägliche Mehrarbeitsermittlung durchführen, sondern die
Information, ob es sich um Mehrarbeit handelt, direkt am Infotypsatz
hinterlegen.
Daher definieren Sie hier die Auswertungsarten 01-Mehrarbeit
25% und 02-Mehrarbeit 50% und geben sie den
betreffenden Anwesenheitssätzen mit.
2. In Ihrem
Unternehmen kommen bestimmte Zulagen relativ häufig vor, wie
Referententätigkeit, Schmutz- oder Gefahrenzulagen.
Daher definieren Sie hier die Auswertungsarten 03-Referententätigkeit
, 04-Schmutzulage und
05-Gefahrenzulage.
Bei beiden Beispielen fragen Sie in Ihrem
Schema die Auswertungsart für An-/Abwesenheiten in einer
Personalrechenregel ab und weisen den betroffenen Anwesenheiten z.B. einen
anderen Verarbeitungstyp zu. So können Sie für diese Anwesenheiten andere
Zeitlohnarten auswählen, d.h. sie speziell vergüten.
Voraussetzungen
Sie haben die Zeitauswertung oder die
Tagesverarbeitung der Zeitdaten der Personalabrechnung im Einsatz.
Aktivitäten
1. Definieren
Sie die Auswertungsarten für An-/Abwesenheiten, die Sie für Ihre
Anforderungen benötigen. Wählen Sie sprechende Texte, um den Sachbearbeitern
die Identifikation der Auswertungsart zu erleichtern.
2. Ergänzen Sie
Ihr Personalrechenschema um eine Verarbeitung, in der Sie die
Auswertungsart für An-/Abwesenheiten ermitteln und die betroffenen
Infotypsätze besonders behandeln.
Die Auswertungsart für An-/Abwesenheiten können Sie in einer
Personalrechenregel über die Operation VARPR abfragen.