Screen Painter: Konzepte 

Der Screen Painter ist ein Werkzeug innerhalb der ABAP Workbench, mit dem Bildschirmbilder (Dynpros) zu einer Transaktion entwickelt werden. Es werden hier zum einen Dynpros angelegt und die grafische Gestaltung der Bildschirmoberfläche mit Bedien- und Anzeigeelementen vorgenommen, zum anderen wird im Screen Painter die Ablauflogik des Dynpros festgelegt.

SAP-Bildschirmbilder werden häufig als Dynpros bezeichnet. Der Begriff "Dynpro" bezieht sich auf die Kombination aus einem Bild und dessen Ablauflogik.

Architektur des Screen Painters

Im Screen Painter werden alle Komponenten von Dynpros angelegt und bearbeitet. Dazu gehören:

Dynproattribute

Beschreiben ein Bildschirmbild im SAP-System. Zu den Attributen gehören das Programm, zu dem das Bild gehört und der Bildtyp.

Bildlayout

Anordnung der Bildelemente, also der Teile eines Bildes, mit denen der Benutzer arbeitet. Zu den Bildelementen gehören z.B. Ankreuzfelder oder Auswahlknöpfe.

Elemente

Entsprechen den Bildelementen. Elemente werden im ABAP Dictionary oder im Programm definiert.

Ablauflogik

Steuert den Ablauf des Programms.

Die Komponenten eines Dynpros geben die Architektur des Screen Painters wieder:

Zwei Screen-Painter-Modi

Der Screen Painter verfügt über einen Layout Editor. Mit diesem Editor entwerfen Sie das Aussehen eines Dynpros. Dabei gibt es zwei Modi:

Beide Modi bieten dieselben Funktionen, jedoch unterschiedliche Oberflächen. Im grafischen Modus steht Ihnen eine komfortable Oberfläche wie in einem Zeichenprogramm zur Verfügung. Im alphanumerischen Modus arbeiten Sie mit Tasten und Menüs.

Der grafische Modus ist nur unter MS Windows 95, MS Windows NT und Unix/Motif verfügbar, der alphanumerische Modus auf allen Plattformen.

Dazu wählen Sie Einstellungen ® Graf.Fullscreen im Screen Painter, um den Fullscreen Editormodus zu setzen oder anzuzeigen.

Grundlegendes Vorgehen

  1. Dynpros zum bereits bestehenden Modulpool anlegen und dessen Attribute definieren.
  2. Bildlayout gestalten und Attribute der Elemente definieren.
  3. Ablauflogik festlegen.

Grundlegende Prinzipien