Die Selektionsversionen im LIS bieten Ihnen die Möglichkeit, die Daten einer Standardanalyse abzuspeichern oder sich die Sicht auf die Daten vorzudefinieren.
Die Selektionsversionen des LIS bieten Ihnen die folgenden Möglichkeiten:
- Sie können bereits in der Selektionsversion den Standardaufriß für die Standardanalyse vordefinieren, ebenso die Kennzahlen, die angezeigt werden sollen. Damit können Sie die Sicht auf die Standardanalyse vordefinieren. Sie können also unterschiedliche Sichten auf eine Informationsstruktur festlegen.
Diese Sichten werden als Baumstruktur angezeigt.
- Sie können für eine Selektionsversion unterschiedliche Verdichtungsebenen, d.h. Grundlisten der Standardanalysen (Merkmalsebenen) definieren. Diese Verdichtungsebenen werden zu jeder Selektionsversion in einer Übersicht zur Auswahl angeboten. Sie haben auf diese Weise die Möglichkeit, den Einstieg in die Standardanalyse vorzudefinieren und die Verdichtung der Daten vorab zu berechnen.
- Sie können eine Selektionsversion einem bestimmten Benutzer zuordnen. Mittels einer Verteilerliste können Sie die Selektionsversion auch einem Benutzerkreis zuordnen.
- Die Selektionsversionen werden pro Informationsstruktur mit den Verdichtungslisten in Form eines übersichtlichen Strukturbaumes angezeigt. Diese Übersicht gibt es für jedes Informationssystem in zwei Ausprägungen:
(Selektionsversionen zu allen Informationsstrukturen des jeweiligen Informationssystems)
(alle Selektionsversionen, die dem Benutzer zugeordnet sind)
- Mit Hilfe der Selektionsversionen können Sie die Selektionszeiten minimieren. Sie können die Datenselektion zu einer Selektionsversion in der Hintergrundverabeitung ausführen. Der Analysebereich kann dabei in Form einer Variante hinterlegt werden. Der auf diese Weise eingefrorene Datenbestand kann dann mit weniger Systemleistung, ausgewertet werden. Besonders bei der Selektion großer Datenmengen empfiehlt sich diese Vorgehensweise.

Wenn Sie sich in einer Standardanalyse befinden und möchten die Daten als Selektionsversion abspeichern, können Sie das auch aus der Standardanalyse heraus tun. Wie Sie dabei vorgehen, lesen Sie in