Anwesenheitskontingente pflegen 

Verwendung

In dem Infotyp Anwesenheitskontingente (2007) können Sie Genehmigungen für Anwesenheiten mit Kontingentabtragung hinterlegen.
Diese Anwesenheiten dürfen für einen Mitarbeiter nur in dem Fall erfaßt werden, daß für ihn in diesem Infotyp ein entsprechendes Kontingent hinterlegt worden ist.

Anwesenheiten mit Kontingentabtragung werden über den Infotyp Anwesenheiten (2001) hinterlegt. Bei Erfassung einer Anwesenheit mit Kontingentabtragung prüft das System, ob die entsprechenden Kontingente im Infotyp Anwesenheitskontingente (2007) erfaßt und ausreichend sind.

Sie haben drei Möglichkeiten, die Zeitdauer des Anwesenheitskontingents festzulegen:

  1. Detaillierte Festlegung des Anwesenheitskontingents
  2. Am 12.01.1996 hat der Mitarbeiter von 18:00 - 19:00 Uhr die Genehmigung, für eine Stunde anwesend zu sein.

  3. Flexibles Anwesenheitskontingent innerhalb eines festgelegten Uhrzeitrahmens
  4. Für den 10. - 12.01.1996 erhält der Mitarbeiter die Genehmigung, in der Zeit von 18:00 - 22:00 Uhr insgesamt sechs Stunden Mehrarbeit zu leisten.

    Beachten Sie in diesem Zusammenhang, daß in dem Anzahlfeld jeweils die Gesamtanzahl des abzutragenden Kontingents vermerkt wird.

  5. Flexibles Anwesenheitskontingent innerhalb einer festgelegten Periode

Vom 02.01.1996 bis zum 31.01.1996 erhält der Mitarbeiter die Genehmigung, 20 Stunden Mehrarbeit zu leisten.

Vorgehensweise

  1. Selektieren Sie den Infotyp Anwesenheitskontingente (2007).
  2. Geben Sie einen Gültigkeitszeitraum an.
  3. Wählen Sie einen Bearbeitungsmodus aus.
  4. Sie befinden sich nun in dem Bild Anwesenheitskontingente.

  5. Überprüfen Sie den Gültigkeitszeitraum des Datensatzes. Korrigieren Sie ihn gegebenenfalls.
  6. Geben Sie einen Anwesenheitskontingenttyp an.
  7. Geben Sie die Zeitdauer des Anwesenheitskontingents an. Tragen Sie hierfür die Anzahl des Kontingents und/oder die Uhrzeiten ein.
  8. Je nach Einstellungen im Customizing kann bei einigen Anwesenheitskontingenttypen nur das Feld Anzahl oder Uhrzeit eingabebereit sein. Das Feld Anzahl ist entweder mit der Zeiteinheit Stunden oder Tage vorbelegt.
    Ebenso können Ihnen bei bestimmten Anwesenheitskontingenttypen bereits Uhrzeiten vorgeschlagen werden. Diese Uhrzeiten können Sie überschreiben.

  9. Legen Sie gegebenenfalls mit Hilfe der Mehrarbeitsverrechnungsart fest, ob die Anwesenheit vergütet wird oder gegen Freizeit kompensiert werden kann.
  10. Sichern Sie Ihre Eingaben.

Ergebnis

Sie haben ein Anwesenheitskontingent gepflegt.