Subsysteme definieren
In diesem Arbeitsschritt definieren Sie Subsysteme und Empfänger der Mails für die Übertragungsprotokolle.
Sie können die Bearbeitung von Prüfvorgängen auf Subsysteme deligieren.
Dazu müssen Sie - vor Eröffnung der Prüflose - die hier definierbaren
Subsysteme in den Stammsätzen der Arbeitsplätze angeben, an denen die betreffenden Vorgänge bearbeitet werden.
Voraussetzungen
Sie finden eine technische Beschreibung der Schnittstellendefinition in
der R/3 Online-Dokumentation im Kapitel "Anwendungsübergreifende Funktionen -> Schnittstellen zu Fremdsystemen ->
QM-IDI-Schnittstelle".
Für die Schnittstelle zum Subsystem wird der Remote function call (RFC)
verwendet. Deshalb müssen auf dem Subsystem Programme installiert
werden, die der Schnittstellendefinition genügen. Einzelheiten hierzu finden Sie im RFC-Handbuch.
Da die Abwicklung über den Arbeitsplatz gesteuert wird, muß für das Material eine Abwicklung mit
Plan vorgesehen sein.
Ablauf:
- Das Subsystem ergreift die Initiative, indem es vom R/3-System den
Arbeitsvorrat an Prüflosen anfordert, die an dem Arbeitsplatz zur Bearbeitung anstehen.
- Anschließend kann es aus diesem Arbeitsvorrat Prüflose anfordern.
- Das R/3-System sendet daraufhin die Prüfvorgaben an das Subsystem und
wartet, bis vom Subsystem Ergebnisse rückgemeldet werden. Die Abwicklung des Vorgangs im R/3-System bleibt währenddessen gesperrt.
- Das Subsystem kann rückmelden:
- Merkmalsergebnisse zum Vorgang
Voraussetzung hierfür ist, daß für das Material eine Abwicklung mit Erfassung von
Merkmalsergebnissen vorgesehen ist.
- Merkmalsergebnisse zum Prüfpunkt
Voraussetzung hierfür ist, daß im Plankopf eine Abwicklung mit
Prüfpunkt vorgesehen ist.
Im Falle einer Rückweisung kann das R/3-System automatisch Fehlerdaten fortschreiben. Voraussetzung hierfür ist, daß dies im
Prüfmerkmal
im Plan vorgesehen ist und daß Sie die automatische Findung der
Berichtsart für
den betreffenden Arbeitsplatz aktiviert haben.
- Verwendungsentscheide zu Prüflosen
Standardeinstellungen
Im Standard enthält die Subsystemtabelle keine Einträge.
Empfehlung
Ziehen Sie für die Konzeption, Installation und Inbetriebnahme der Subsystemschnittstelle Fachleute heran.
Aktivitäten
1. Definieren Sie die Schlüssel der Subsysteme und legen Sie die Mail-Adressen für die Übertragungsprotokolle fest.
2. Hinterlegen Sie diese Schlüssel in den Stammsätzen der Arbeitsplätze.
3. Stellen Sie fest, ob die automatische Generierung von Fehlerdaten
benötigt wird. Gegebenenfalls müssen Sie dann für die betreffenden Arbeitsplätze eine automatische Berichtsartenfindung aktivieren.
Einzelheiten hierzu finden Sie im Einführungsleitfaden zur Qualitätsmeldung im Abschnitt Fehlererfassung,
Berichtsart.
Weitere Hinweise
RFC-Funktionsbausteine für Download
- Selektion zu bearbeitender Vorgänge anhand umfangreicher Selektions-Kriterien, Übertragung des zugehörigen Arbeitsvorrats
Funktionsbaustein QIRF_SEND_INSP_REQUIRMENTS
- Übertragung der Merkmalsvorgaben und Katalogeinträge zum Arbeitsvorrat Funktionsbaustein QIRF_SEND_INSP_DATA_FOR_WL
- Selektion zu bearbeitender Vorgänge anhand umfangreicher
Selektions-Kriterien, Übertragung der Vorgänge, Merkmalsvorgaben und Katalogdaten Funktionsbaustein QIRF_SEND_REQUIRMENTS_GET_DATA
- Baustein zur Fortschreibung der Sperreinträge Funktionsbaustein QIRF_SEND_COMMIT_TO_QM
- Funktionsbaustein zur Übertragung von Katalogeinträgen QIRF_SEND_CATALOG_DATA
RFC-Funktionsbausteine für Upload
- Ergebnisrückmeldung für Einzelergebnisse, Funktionsbaustein QIRF_GET_ORIGINAL_VALUES
- Ergebnisrückmeldung für Probenergebnisse, Funktionsbaustein QIRF_GET_SAMPLE_VALUES
- Ergebnisrückmeldung für Merkmalsergebnisse, Funktionsbaustein QIRF_GET_FEATURE_VALUES
- Ergebnisrückmeldung zu Prüfpunkten, Funktionsbaustein QIRF_GET_INSP_POINT
- Ergebnisrückmeldung für alle Ergebnisarten, Funktionsbaustein QIRF_GET_ALL_DATA_VALUES
- Rückmeldung von Verwendungsentscheiden zu Prüflosen, Funktionsbaustein QIRF_GET_USAGE_DECISION