Verwendung
Immer wenn Sie im R/3-System die Funktion Drucken aktivieren, zeigt das System ein Bildschirmbild an, auf dem Sie alle für das Drucken relevanten Parameter angeben können. Hier geben Sie an, welches Ausgabegerät Sie benutzen möchten oder wie Ihr Ausgabeauftrag behandelt werden soll.
Die folgende Abbildung zeigt das Bild, das Sie sehen, wenn Sie eine Liste drucken möchten. Dieses Bild erscheint aber auch zum Drucken anderer Dokumente oder Informationen.

Feld/Gruppenrahmen |
Bedeutung |
Ausgabegerät |
In diesem Feld geben Sie an, welches Ausgabegerät Sie benutzen möchten. Über die Wertehilfe-Drucktaste können Sie sich eine Liste aller verfügbarer Geräte anzeigen lassen. Wenn Ihr Personalcomputer unter Microsoft Windows läuft, können Sie auch den Namen LOCL eingeben, um den für Ihren PC definierten Standarddrucker zu benutzen. (LOCL oder LOHP (für Hewlett-Packard LaserJet Printers ohne PostScript-Option) funktionieren auch auf UNIX-Workstations, wenn der Drucker "__DEFAULT" (Unterstrich/Unterstrich/DEFAULT) definiert ist.) |
Anzahl Ausdrucke |
In diesem Feld können Sie angeben, wieviele Exemplare des zu druckenden Dokuments Sie wünschen. |
Name und Titel |
Das System verwendet die Angaben in diesen Feldern, um Ihre Ausgabeaufträge in der Ausgabesteuerung zu identifizieren. Das Feld Name wird automatisch ausgefüllt. Sie können den Namen jedoch ändern.Im Feld Titel können Sie eine Kurzbeschreibung für Ihren Ausgabeauftrag eingeben, um diesen später leichter ausfindig machen zu können. |
Berechtigung |
In diesem Feld können Sie ein Kennwort angeben, um Ihren Ausgabeauftrag vor unberechtigten Lese- und Druckzugriffen zu schützen, zum Beispiel, wenn Sie sensitive Daten ausgeben möchten. Fragen Sie Ihren Systemverwalter, welches Kennwort Sie benutzen können. Kennwörter werden zentral vergeben und verwaltet. Nur berechtigte Benutzer können dann diesen Auftrag anzeigen oder drucken. |
Spool-Steuerung |
Mit den im Gruppenrahmen Spool-Steuerung aufgeführten Feldern können Sie dem R/3-System mitteilen, wie es Ihre Spool-Aufträge behandeln soll. Von den angebotenen Optionen ist Sofort ausgeben die wichtigste. Normalerweise markieren Sie diese Option. Das System gibt Ihren Auftrag dann sofort auf dem angegebenen Ausgabegerät Feldern aus. Haben Sie dieses Feld nicht markiert, wird Ihr Auftrag in der Ausgabesteuerung gehalten. Der Auftrag wird erst ausgegeben, wenn Sie ihn explizit in der Ausgabesteuerung freigeben.
Wenn Sie nur wenige Seiten einer langen Liste oder eines langen Dokuments drucken möchten, müssen Sie Sofort ausgeben nicht markieren. In der Ausgabesteuerung können Sie konkret angeben, welche Seiten Sie ausgeben möchten. Dies ist auf dem hier gezeigten Bild nicht möglich. F1-Hilfe ist zu allen Feldern im Gruppenrahmen Spool-Steuerung verfügbar. |
Deckblätter |
Sie können Ihre Informationen, Listen oder Dokumente mit einem Deckblatt ausdrucken. Das Deckblatt ist die erste Seite der Druckausgabe. Wenn Sie kein Deckblatt wünschen, lassen Sie das Feld SAP-Deckblatt leer. Wenn Sie z.B. in Ihrem eigenen Büro drucken, brauchen Sie kein Deckblatt zur Identifizierung Ihrer Ausgabe. Normalerweise sollten Sie die vorgeschlagenen Werte nicht ändern. Der Systemverwalter setzt die Standardwerte für das Drucken der Deckblätter individuell für jedes Ausgabegerät. |
Ausgabeformat |
Mit den Feldern des Gruppenrahmens Ausgabeformat zeigen Sie dem System an, welches Ausgabeformat Sie für Ihren Ausgabeauftrag wünschen, etwa die Papiergröße, die Seitenausrichtung (Hoch- oder Querformat) oder die Anzahl der Zeilen oder Spalten pro Seite. Die vorgeschlagenen Werte sollten Sie im allgemeinen nicht ändern, es sei denn, Sie sind mit dem Druckergebnis nicht zufrieden. Nähere Informationen zu den einzelnen Feldern dieses Gruppenrahmens erhalten Sie über die F1-Hilfe zu diesen Feldern. |
Aktivitäten
Sie müssen auf jeden Fall angeben:
Fall Sie den Namen Ihres Ausgabegerätes nicht kennen oder Ihr Ausgabegerät im R/3-System nicht definiert ist, geben Sie im Feld Ausgabegerät einfach den Namen
Auf einer UNIX-Workstation können Sie Ihre Aufträge ebenfalls mit LOCL ausgeben. Dazu muß jedoch das Ausgabegerät __DEFAULT (Unterstrich/Unterstrich/DEFAULT) auf Ihrer UNIX-Workstation definiert sein. Auch das Ausgabegerät __DEFAULT muß nicht im R/3-System definiert sein. Die R/3-Definition für LOCL reicht aus.

Wenn das System auf dem Druckbild die Nachricht Druckername LOCL nicht definiert anzeigt, dann wurde LOCL von Ihrem Systemverwalter noch nicht im R/3-Spool-System definiert. Lassen Sie dann das Augabegerät von Ihrem Systemverwalter definieren. Eventuell weist Sie der Systemveralter auch an, ein anderes Ausgabegerät zu benutzen.