Bestelloptimierung: Investment-Buying 

Verwendung

Investment-Buying ist eine Methode zur Ermittlung von Bedarfen, die sich durch Einkaufspreiserhöhungen in der Zukunft ergeben und die durch eine externe Beschaffung gedeckt werden sollen. Der Zweck des Investment-Buying ist, geeignete Artikel in sinnvollen Mengen gerade noch rechtzeitig möglichst preiswert einzukaufen.

Um die Beschaffungsmenge zu ermitteln, wägt das System die aktuellen Bestände, die prognostizierten Bedarfe und die Bestell-, Transport- und Lagerungskosten in einer Kalkulation auf Basis des Return-On-Investment (ROI) gegeneinander ab. Das System errechnet, ob, zu welchem Termin und in welcher Menge es sich lohnt, Artikel schon vor ihrem eigentlichen Bedarfstermin zu beschaffen. Übersteigt der errechnete Nutzen eine einstellbare Risikoeinschränkung, berücksichtigt SAP Retail die errechnete Menge automatisch bei der Bestellung.

Integration

Es besteht eine Verbindung zu folgenden Bereichen:

Als Folgebelege kann das Investment-Buying Bestellanforderungen oder Bestellungen erzeugen.

Als Vorstufe der Folgebelege können Sie auf Wunsch Workitems erzeugen. Die Workitems werden dann durch ihre Bearbeitung in Bestellanforderungen oder Bestellungen umgesetzt. Wenn Sie den Workflow entsprechend konfigurieren, kann das System die Workitems in den Eingangskorb der jeweils zuständigen Mitarbeiter senden.

Sie können das Investment-Buying in die Bestellbündelung einbeziehen.

Voraussetzungen