Stücklistenverwendungen definieren

In diesem Arbeitsschritt definieren Sie die Stücklistenverwendungen.

Über die Definition der Stücklistenverwendung legen Sie die maximale Ausprägung des Positionsstatus fest.
Unter der Bezeichnung Positionsstatus werden verschiedene Kennzeichen der Stücklistenposition (z.B. "Fertigungsrelevant", "Konstruktionsrelevant" usw.) zusammengefaßt. Diese Kennzeichen steuern die Bearbeitung in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen.
Beispielsweise benötigt die Fertigung eine Stückliste mit allen fertigungsrelevanten Positionen. Die fertigungsrelevanten Positionen werden zunächst in den Planauftrag übernommen und bei der Umsetzung in den Fertigungsauftrag übertragen. Über den Fertigungsauftrag wird die Fertigung mit der Herstellung der Materialien bzw. Baugruppen beauftragt.

Hinweis

Beispiel

Sie können die Stücklistenverwendungen beispielsweise folgendermaßen definieren:

StVerw FertRl KonstRl ErsTeil InstRl VertrRl KalkRl
1 + . . - - .
(Fertigung)
2 . + . - - .
(Konstruktion)

+ = Mußeingabe
. = Feld ist eingabebereit
- = Feld ist nicht eingabebereit

Die Stücklistenverwendung 1 "Fertigung" ist hier so definiert, daß in den Stücklistenpositionen einer solchen Stückliste

Standardeinstellungen

In der SAP-Standardauslieferung sind verschiedene Stücklistenverwendungen enthalten.

Empfehlung

Passen Sie die Stücklistenverwendungen, die in der SAP-Standardauslieferung enthalten sind, gemäß Ihren Anforderungen an oder definieren Sie neue Stücklistenverwendungen.

Aktivitäten

    1. Treffen Sie zunächst eine Entscheidung darüber, ob Sie für die einzelnen innerbetrieblichen Bereiche separate Stücklisten oder für mehrere Bereiche gemeinsame Stücklisten im System halten möchten. Beachten Sie dabei, daß bei separaten Stücklisten die Pflege der Stücklisten unabhängig voneinander erfolgt.
    2. Definieren Sie die Stücklistenverwendungen gemäß Ihren Anforderungen.