
Ab Release 4.5A werden Bankwege (mehrstufige Zahlwege) unterstützt. Durch die Angabe eines Bankweges können Zahlungen über mehrere Banken (Zwischenbank, Korrespondenzbank des Absenders und des Empfängers) abgewickelt werden. Es sind bis zu drei Zwischenbanken möglich.
Die Funktion Bankwege kann pro Mandant aktiviert werden. Dazu wird ein Szenario zur Bankwegfindung einem Mandanten zugeordnet. Die Szenarien beschreiben, wie die Bankfindung erfolgen soll. Eine Reihe üblicher Verfahren (Szenarien) werden von SAP ausgeliefert. Weitere individuelle Szenarien können vom Kunden in einem eigenen Namensraum angelegt werden.
Es sind zwei Arten von Bankwegen vorgesehen.
Die Bestimmung des Bankweges erfolgt anhand der eingestellten Bankwegfindung während des Zahlungslaufes (sowohl für offene Posten als auch für Zahlungsanordnungen aus dem Treasury- und Cash-Management).
Wird in der Zahlungsvorschlagbearbeitung einer der für die Bankwegfindung relevanten Werte (z.B. Hausbank oder Partnerbank) geändert, wird der Bankweg neu bestimmt und dem Benutzer angezeigt.
Die Bankwege werden bei Erstellung der Zahlungsträger übernommen. Es werden dabei zu Release 4.5A folgende Formate unterstützt: S.W.I.F.T. MT100, MT200, MT202, EDI (Basis-IDOC: PEXR2002), Versendung von Zahlungsdaten per ALE (Basis-IDOC: FIPARQ01).
Keine
Im Release 4.5A werden keine Änderungsbelege zu den spezifischen Bankwegen geschrieben.
Keine
Keine
Sie aktivieren die Funktion "Bankwege" im Arbeitsschritt
Bankwege aktivieren.
Sie definieren die Szenarien für Bankwege im Arbeitsschritt
Szenario definieren.
Sie hinterlegen die allgemeinen Bankwege im Arbeitsschritt
allgemeine Bankwege einrichten.
Sie finden die Arbeitsschritte im IMG-Menü unter Finanzwesen -> Bankbuchhaltung -> Bankwege.
Keine
Keine
Keine
Keine
Anbindung an die Stammdatenpflege für Kreditoren und Debitoren.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Release-Informationen: