Arbeitsanweisungen

In dieser IMG-Aktivität definieren Sie Vorlagen (Layouts), mit denen Sie genaue Arbeitsanweisungen für einen oder mehrere Vorgänge eines Linienplans oder Normalarbeitsplans drucken können.
Sie können ein Deckblatt mit einer Vorgangsübersicht drucken und eine oder mehrere Seiten pro Vorgang, auf denen Sie folgende Daten einfügen können:

Um das Drucken einzurichten, definieren Sie ein Layout in R/3, das die Daten bestimmt, die im Ausdruck enthalten sein sollen. In diesem Layout können Sie ein oder mehrere Tabellen definieren und die Anzahl der Grafiken bestimmen, die Sie im Ausdruck darstellen möchten.
Als Druckwerkzeug verwenden Sie Microsoft Word 97. Sie erstellen damit ein Dokument, in dem Sie die im Customizing für Arbeitsanweisungen definierten Tabellen anlegen und formatieren. Weiterhin fügen Sie Verknüpfungen zu den Grafiken und den einzelnen Feldern in das Dokument ein.
Beim Drucken sendet R/3 die Daten an Microsoft Word, welches die angelegten Tabellen füllt, die Grafiken einfügt und das Dokument anschließend ausdruckt.
Diese detaillierten Arbeitsanweisungen ermöglichen Ihnen eine flexible Planung der Personalkapazität (Job Rotation), da sich Ihre Mitarbeiter anhand der Arbeitsanweisung an der Fertigungslinie schnell in eine neue Tätigkeit einarbeiten können.

Voraussetzungen

Textverarbeitungsprogamm einstellen

Um ein reibungsloses Zusammenspiel von R/3 und dem Textverarbeitungsprogramm zu gewährleisten, stellen Sie die Optionen von Microsoft Word 97 folgendermaßen ein:

    1. Wählen Sie Extras -> Optionen.
    2. Wählen Sie die Registerkarte Allgemein, und entfernen Sie die Selektion bei dem Kennzeichen Verknüpfungen automatisch aktualisieren und bei dem Kennzeichen Makro Warnung anzeigen .
    3. Wählen Sie die Registerkarte Drucken und entfernen Sie die Selektion bei dem Kennzeichen Verknüpfungen aktualisieren.
    4. Wählen Sie OK, und beenden Sie Word.

Grafiken im System anlegen

Legen Sie die Grafiken im System an, die Sie ausdrucken möchten. Sie können Grafiken mit den Grafik-Formaten BMP , GIF und JPG verwenden.

    1. Prüfen Sie zunächst im
    Customizing des Dokumentenverwaltungssystems , ob die Workstation-Applikationen für die betreffenden Grafik-Formate definiert sind. Achten Sie dabei in der Detail-Ansicht auf folgende Angaben:
      a) Wenn Sie Bitmaps drucken möchten, muß der Dateisuffix BMP sein und der MIME-Typ image/x-ms-bmp.
      b) Wenn Sie GIF-Dateien drucken möchten, muß der Dateisuffix GIF sein und der MIME-Typ image/gif.
      c) Wenn Sie JPEG-Dateien drucken möchten, muß der Dateisuffix JPG sein und der MIME-Typ image/jpeg.
    2. Legen Sie die Grafik als Dokument im Dokumentenverwaltungssystem von R/3 an. In der Gruppe Originale geben Sie die Workstation-Applikation an, die im Customizing definiert ist und wählen dann den Ablageort der Grafik aus. Geben Sie das Dokument anschließend frei.
    1. Danach legen Sie dieses Dokument als Fertigungshilfsmittel an und ordnen es dem betreffenden Vorgang im Linienplan zu. Geben Sie als Nummer des Fertigungshilfsmittels nur eine Nummer aus einem bestimmten Nummernbereich an (z.B. 800 - 900), um die Grafiken von anderen Dokumenten zu unterscheiden, die Sie auch als Fertigungshilfsmittel angelegt haben. Diesen Bereich müssen Sie später angeben, wenn Sie ein Layout im R/3 anlegen.

Empfehlung

Aktivitäten

Sie müssen folgende Arbeitsschritte ausführen, um das Drucken von Arbeitsanweisungen durchführen zu können:

Layout in R/3 anlegen

    1. Legen Sie zunächst im Arbeitsschritt Kopfdaten Vorlage eine neue Vorlage an, indem Sie
      a) Neue Einträge wählen.
      b) den Namen sowie die Bezeichnung der Vorlage angeben.
      c) die maximale Anzahl von Grafiken angeben, die Sie pro Vorgang drucken möchten.
      d) den Nummernbereich der Fertigungshilfsmittel angeben, in denen Sie die Grafiken hinterlegt haben.
      e) Ihre Angaben sichern.
    2. Definieren Sie im Arbeitsschritt Tabellenzuordnung die Tabellen, die Sie pro Vorgang drucken möchten. Geben Sie dazu folgende Daten an
      a) einen frei wählbaren Schlüssel der Tabelle.
      b) die R/3-Tabelle, die die Daten an MS Word liefert. Sie können eine der Tabellen OPR (Vorgangsdaten), COM (Komponentenzuordnungen) oder PRT (Fertigungshilfsmitteldaten) wählen.
      c) die laufende Nummer der Tabelle im Word-Dokument.
      d) ob das System die Zeilenanzahl der Tabelle im Word-Dokument automatisch anpassen soll.
      e) welche Zeile die erste Datenzeile der Tabelle im Microsoft Word-Dokument ist.
      f) Sichern Sie Ihre Angaben.
    3. Ordnen Sie im Arbeitsschritt Feldzuordnung jeder Spalte der Word-Tabelle ein Feld einer R/3-Tabelle zu. Dieses Feld liefert beim Drucken die Daten an Microsoft Word 97.
    4. Sichern Sie das Layout, damit Sie anschließend das Dokument in MS Word bearbeiten können.

Dokument in Microsoft Word 97 anlegen

Wählen Sie eine Vorlage aus und anschließend die Funktionstaste Vorlage, um Microsoft Word zu starten.
Das System öffnet automatisch eine leere Dokumentvorlage in Microsoft Word, die die zum Drucken erforderlichen Makros enthält. Sie sollten Word deshalb immer vom Customizing der Arbeitsanweisungen aus starten. Legen Sie folgende Objekte in dem Word-Dokument an:

    1. Für jede Tabelle, die Sie zuvor im Customizing definiert haben, legen Sie eine Tabelle in Word an. Beachten Sie dabei, das Word die Tabellen spaltenweise von oben nach unten und von links nach rechts durchnumeriert. Sie müssen die Tabellen so einfügen, daß die Nummer der Tabelle der Nummer entspricht, die Sie in der Vorlage im R/3 angegeben haben.
    Wenn Sie nachträglich eine Tabelle in ein Word-Dokument einfügen, numeriert Word alle folgenden Tabellen neu, und Sie müssen das Layout im R/3 aktualisieren.
    2. Fügen Sie in das Dokument Verknüpfungen (Platzhalter) für die Grafiken ein, die Sie drucken möchten.
      a) Wählen Sie dazu die Funktionstaste Verknüpfung, und wählen Sie dann aus der Auswahlliste die gewünschte Grafik aus. Microsoft Word lassen Sie dabei stets im Hintergrund geöffnet.
      Die Grafiken haben den Schlüssel 'PS_PICTURE' gefolgt von einer zweistelligen Nummer.
      b) Wählen Sie Kopieren in die Zwischenablage. Das System fügt die Verknüpfung in die Zwischenablage ein.
      c) Wechseln Sie zu Microsoft Word, und plazieren Sie den Cursor an der Stelle im Dokument, an der Sie die Verknüpfung einfügen möchten.
      d) Wählen Sie dann Bearbeiten -> Inhalte Einfügen.
      e) Wählen Sie Verknüpfungen.
      f) Wählen Sie OK.
      Sie haben die Verknüpfung eingefügt.
      g) Außer Verknüpfungen zu Grafiken können Sie auch Verknüpfungen zu einzelnen Feldern einer R/3 Tabelle einfügen. Gehen Sie dazu vor, wie beim Einfügen der Verknüpfungen für Grafiken. Die Auswahlliste zeigt alle Felder der Tabellen Vorgangsdaten OPR und Plankopfdaten TSK. Vorgangsdaten sollten Sie aber nur bei Vorlagen zum Drucken von Vorgängen einfügen, da bei Deckblättern die Zuordnung zum Vorgang fehlt und das System das Feld nicht mit Daten füllen kann.
      h) Nachdem Sie alle Objekte eingefügt haben, die Daten aus R/3 empfangen sollen, können Sie die Tabellen formatieren und gegebenenfalls weitere Objekte einfügen, wie zum Beispiel Ihr Firmenlogo. Diese Objekte druckt Word dann mit jedem Vorgang aus.
    3. Sichern Sie das Dokument und beenden Sie Microsoft Word.

Weitere Hinweise